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Wegen Corona-Virus

Für alle die unsere Gruppenangebote zum ersten Mal nutzen wollen
bitten wir um vorherige telefonische Anmeldung bei unseren Ansprechpartnern.

Diese finden sie hier: Gruppensuche

In den 13 Selbsthilfegruppen des Kreuzbund Arbeitskreis Berchtesgadener Land treffen sich wöchentlich ca. 120 Menschen. Jeder Mensch,der suchtgefährdet oder abhängig ist oder den die Sucht seines Partners oder eines Familienmitglieds belastet, ist beim Kreuzbund herzlich willkommen.

Die Gruppenarbeit ermöglicht es den Teilnehmern, ihre Sorgen und Nöte zu besprechen, Entlastung und Unterstützung zu erfahren und eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen. Darüber hinaus erleben die Gruppenmitglieder durch eine alkohol- und drogenfreie Freizeitgestaltung Spaß und Freude in der Gemeinschaft.

Wir wissen, wie schwer der Schritt zum ersten Besuch einer Selbsthilfegruppe ist.

  • Sie sind sich nicht sicher, ob die Selbsthilfegruppe das richtige Angebot ist?
  • Eine erfahrene Kontaktperson der Gruppe stellt Ihnen im persönlichen Gespräch oder am Telefon gern die Arbeitsweise der Gruppe vor.
  • So können Sie Ihre Fragen diskret in einem Vorgespräch klären.

Wir freuen uns auf Ihren Anruf und Ihren Gruppenbesuch.

Die Gruppe

In den Sucht-Selbsthilfegruppen des Kreuzbundes finden abhängigkeitskranke Frauen und Männer Rat und Hilfe. Auch in Ihrer Nähe gibt es eine Kreuzbund-Gruppe, die Wege aus der Abhängigkeit von Stoffen wie Alkohol oder Medikamenten und suchtverwandten Verhaltensstörungen wie Glücksspiel oder Internetgebrauch aufzeigen.

 

 

 

 

 


Wir begleiten und unterstützen uns gegenseitig. Unsere Gemeinschaft hilft Ihnen, einer abstinenten und glücklichen Lebensführung immer näher zu kommen. Wir wollen einander ein suchtfreies Leben ermöglichen, ein gesundes Leben mit Zuversicht, Zufriedenheit und Freude – und das gelingt vielen betroffenen Frauen und Männern schon seit einem Jahr, seit fünf Jahren, seit 15 oder mehr Jahren…

Die Gemeinschaft im Kreuzbund ist für Sie da, egal, ob Sie allein leben oder eine Familie haben. Kommen Sie zu uns – egal, ob es der erste Schritt aus der Sucht ist oder ob schon viele vergebliche Versuche vorausgegangen sind – wir helfen weiter!

Wir helfen weiter! Und wir sind in Ihrer Nähe! 


Die menschliche Begegnung, das Wecken des Bewusstseins, ein vollwertiger Mensch zu sein und ein sinnvolles Leben ohne Drogen zu führen sind Ziele unserer Selbsthilfegruppen.

Auch die Angehörigen sind uns wichtig.

Sie leiden genauso wie der Suchtkranke selbst, was einen enormen psychischen Druck auslösen kann. Oft wissen auch sie nicht, wie sie mit dieser Situation umgehen sollen. Auch hier kann eine unserer Gruppen helfen.

Wir vom Kreuzbund wissen wie schön es ist ein freies Leben zu führen, ohne Zwang und schlechtem Gewissen. Jeder, der eine dieser Gruppen besucht, bekommt ein großes Stück Lebensqualität und Selbstbewustsein zurückDie ehrenamtlichen Helfer motivieren, durch eigene Erfahrung und Abstinenz, Wege aus der Abhängigkeit zu finden

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Arbeitskreis

Der KREUZBUND-Arbeitskreis Berchtesgadener Land wird aktuell geleitet von

                     
Eveline Stronk                                    Irene Göttel


ENTWICKLUNG DER KREUZBUND – SELBSTHILFEGRUPPEN
Im Landkreis Berchtesgadener Land 

 

😀 1991   wird die erste KB-Selbsthilfegruppe, St.Zeno, in Bad Reichenhall 1 gegründet.

😀 1992   gab es bereits die nächste Gruppe, St.Rupert, in Freilassing.

😀 1993  Teilung der Gruppe St. Zeno, Entstehung: Gruppe Rhall 2-Rupertus 
🙁 1999 :Schließung der Gruppe.

😀 1993  folgte die Gründung der Gruppe Bischofswiesen
🙁 2012 Schließung der Gruppe

😀 1995  entstand in Mitterfelden die Gruppe Solferino , mit dem Ableben des Gruppenleiters im Jahr
🙁 2002 wurde die.Gruppenarbeit eingestellt.

😀 1996  entstand die Gruppe Maria Hilf in Laufen.

😀 1997  wurde die Gruppe St.Andreas in Berchtesgaden aufgenommen.

😀 1997  kam auch die Gruppe Staufen, Bad Reichenhall 3

😀 2002  Gruppe Schönau-Unterstein, nach Teilung der Gruppe B`wiesen

😀 2004  Einrichtung Angehörigen-Gesprächskreis in Bad Reichenhall

 😀 2007  Genehmigung: Gesprächskreis wird erste KB-Gruppe für Angehörige ,Bad Reichenhall 4 im DV München. u. Freising

😀 2009  Neugründung: Gruppe Bad Reichenhall 2-Hochschlegel

😀 2013  Neugründung: Gruppe Bad Rhall 5-Phoenix, Montag-Nachmittaggruppe

😀 2013  Neugründung: Gruppe Teisendorf – Höglwörth

😀 2013  Infogruppe Spielsucht: gemeinsam Caritas-Fachambulanz-Kreuzbund

😀 2015   Neugründung Gruppe St. Franziskus, Berchtesgaden

😀 2015  Neugründung Gruppe Grenzland, Bad Reichenhall 7

😀 2015  Neugründung (Aufbaugruppe ) Glücksklee  (Spielsucht )


Die Gruppe Staufen begann mit der Vorstellung des Kreuzbundes in der  Öffentlichkeit bereits 1998 mit einem Informationsnachmittag, der seither jährlich, mit verschiedenen Themen, durchgeführt wird.

Mit der Einführung der Arbeitskreise im Kreuzbund, begann der AKS BGL seine Tätigkeit im Jahre 1998. Nachdem wir einen sehr guten Kontakt zur Caritas-Fachambulanz haben, treffen sich die Gruppenleiter zwei Mal im Jahr zum Informationsaustausch, dies wird auch als Arbeitskreistreffen gewertet und einmal trifft man sich nur zur Arbeitskreisbesprechung mit internen Themen.

Verschiedene Aktivitäten führen zum gegenseitigen Kennenlernen der Nachbargruppen. Es sind dies eine jährliche Grillfeier und ein Ausflugstag mit Attraktionen, die nicht alltäglich sind.

Seit 2001 sind wir bei der Kontaktstelle der Selbsthilfegruppen im Berchtesgadener Land angeschlossen. Nachdem dort viel Präventionsarbeiten geleistet werden, sind auch wir in der Öffentlichkeit öfterspräsent. Zum Beispiel sind dies der Gesundheitstag, Tag der Selbsthilfegruppen in denen wir mit unserem Informationsstand vertreten sind.

2005 starteten wir die Vorstellung des Kreuzbundes in den Schulen.Beginnwar die Grund- und Hauptschule in Piding. Bis zum heutigen Tag geschieht das sporadisch in verschiedenen Schulen. Beispiele: Grund- u. Hauptschule Piding, Bachei-Schule in BGD oder Mädchenrealschule in Freilassing.

2007 übernimmt die Weggefährtin Christa Holleis Gruppenleiterin Gruppe Berchtesgaden, die Kreuzbundvorstellung im Inn-Salzach-Klinikum , Freilassing. Nach Einarbeitung der Weggefährtin Eveline Stronk, Gruppe Freilassing 1-St.Rupert wird die Kreuzbundvorstellung im I S K , unter neuer Führung ab November 2010 , fortgesetzt.


Durchgeführte Jubiläen im Arbeitskreis

😉 2007:  10 Jahre Berchtesgaden-St. Andreas

😉 2011:   20 Jahre Kreuzbundgruppen im Arbeitskreis BGL

😉 2012:   20 Jahre Kreuzbundgruppe Freilassing-St.Rupert

😉 2017:   25 Jahre Kreuzbund im Berchtesgadener Land

😉 2017:   25 Jahre Kreuzbundgruppe Freilassing-St. Rupert


      Arbeitskreissprecher seit 1998 waren                                   bzw. ist

                 
     Manfred Hirtes                     Herbert Halbauer                  Eveline Stronk

Der Kreuzbund

Der Kreuzbund ist ein Fachverband des Deutschen Caritas-Verbandes, der als Selbsthilfe- und Helfergemeinschaft Hilfe für Suchtkranke und deren Angehörigen gleich welcher Herkunft, Religion oder Hautfarbe, anbietet.

Im gesamten Bundesgebiet treffen sich ca. 28.000 Menschen in rund 1.500 Selbsthilfegruppen und ermöglichen Dir eine positive Lebenseinstellung zu gewinnen. Erlebe mit uns auch eine alkohol- und drogenfreie Freizeitgestaltung mit Spass und Freude in der Gemeinschaft.Frei nach dem Motto: „Mit Überraschungen ist zu rechnen“ erwartet Dich hier ein neues,  positives Lebensgefühl und eine zufriedene Abstinenz.

3.500 ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen des Kreuzbundes leisten bundesweit Jahr für Jahr mehr als 300.000 Stunden unentgeltliche Arbeit, sei es in der Gruppe, auf Vorstandsebene oder in der Öffentlichkeitsarbeit. Sie moderieren die Gruppenstunden, führen Einzelgespräche, begleiten Gruppenteilnehmer/-innen zu anderen Einrichtungen der Suchtkrankenhilfe und wirken bei Informationsveranstaltungen mit. Die Übernahme eines Ehrenamtes ermöglicht den Blick über den Tellerrand.

Im Bereich der Gesundheits- und Sozialpolitik vertritt der Kreuzbund die Interessen seiner Mitglieder, leistet Aufklärungsarbeit, fördert präventive Maßnahmen und setzt suchtpolitische Initiativen um. Die Folgen des Suchtmittelmissbrauchs werden häufig unterschätzt. Deshalb sieht der Kreuzbund seine Aufgabe darin, über das Thema Suchtmittelmissbrauch und -abhängigkeit zu informieren. Die Menschen sollen für einen verantwortungsbewussten Umgang mit Suchtmitteln sensibilisiert werden.

Was ist Sucht ?

Sucht kommt nicht über Nacht. Sie schleicht sich meist unbemerkt ins Leben. Denn es ist nichts ungewöhnliches, ein Glas Wein in geselliger Runde zu trinken oder mit einem Bier den Tag abzurunden. Am Anfang ist das noch kein Problem, doch ab wann beginnt die Sucht?

In einem hat der Volksmund recht: Allem, was „Sucht“ genannt wird, ist gemeinsam, dass es so übermäßig oder riskant betrieben wird, dass wichtige Lebensinteressen deshalb vernachlässigt und gefährdet werden: Partnerschaft und Familie, Gesundheit, Arbeitsplatz usw.


 


Die Entwicklung zur Sucht ist dabei meistens ein schleichender Prozess, der in mehreren Stufen verlaufen kann:

  • Genuss: Eine Substanz oder eine Verhaltensweise wird zwar nicht benötigt, bei Gebrauch oder Ausübung aber als angenehm empfunden.
  • Missbrauch: Ist der körperlich, seelisch oder sozial schädliche Konsum einer Substanz oder ein selbstschädigendes Verhalten. (z.B. zu häufiges Trinken von Alkohol in zu großer Menge).
  • Gewöhnung: Ist die seelische oder körperliche Bindung an ein Suchtmittel (z.B. jemand braucht sein Bier, um abends abzuschalten).
  • Abhängigkeit/Sucht: Wer süchtig ist kann den Konsum von „seiner“ Droge oder bestimmte Verhaltensweise (z.B. Glückspiel oder Kaufen) nicht mehr kontrollieren. Die Betroffenen empfinden unter Umständen ein starkes, fast schon zwanghaftes Verlangen nach dem Suchtmittel oder einem bestimmten Verhalten. Kann das Verhalten nicht ausgeübt werden oder steht die Substanz nicht zur Verfügung, können Entzugserscheinungen auftreten (wie innere Unruhe, Schweißausbrüche, Zittern).