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In den 13 Gruppen des Arbeitskreis Berchtesgadener Land treffen sich wöchentlich  ca. 120 Personen um in Gesprächen mehr  über ihre Sucht  zu  erfahren.

Hier  finden abhängigkeitskranke Frauen und Männer Rat und Hilfe. Auch in Ihrer Nähe gibt es eine Kreuzbund-Gruppe, die Wege aus der Abhängigkeit von Stoffen wie Alkohol oder Medikamenten und suchtverwandten Verhaltensstörungen wie Glücksspiel oder Internetgebrauch aufzeigt.

Wir begleiten und unterstützen uns gegenseitig. Unsere Gemeinschaft hilft Ihnen, einer abstinenten und glücklichen Lebensführung immer näher zu kommen. Wir wollen einander ein suchtfreies Leben ermöglichen, ein gesundes Leben mit Zuversicht, Zufriedenheit und Freude – und das gelingt vielen betroffenen Frauen und Männern schon seit einem Jahr, seit fünf Jahren, seit 15 oder mehr Jahren…

Die Gemeinschaft im Kreuzbund ist für Sie da, egal, ob Sie allein leben oder eine Familie haben. Kommen Sie zu uns – egal, ob es der erste Schritt aus der Sucht ist oder ob schon viele vergebliche Versuche vorausgegangen sind – wir helfen weiter!

Gruppe

Sucht-Selbsthilfegruppen

wenden sich an Menschen,

– die ein Suchtproblem haben oder suchtgefährdet sind,
– die ihren Suchtmittelkonsum reduzieren oder einstellen wollen,
– die durch die Sucht eines Familienmitglieds belastet sind,
– die nach Wegen suchen, wieder Spaß am Leben zu finden.

Sie sind sich nicht sicher, ob die Selbsthilfegruppe das richtige Angebot ist?


Eine erfahrene Kontaktperson der Gruppe stellt Ihnen im persönlichen Gespräch, am Telefon gern die Arbeitsweise der Gruppe vor. So können Sie Ihre Fragen klären und einen Eindruck von den Menschen in der Sucht-Selbsthilfe bekommen.

Wir freuen uns auf Sie!

Arbeitskreis

Der Arbeitskreis wird aktuell geleitet von Eveline Stronk und Irene Göttel  


ENTWICKLUNG DER KREUZBUND – SELBSTHILFEGRUPPEN
Im Landkreis Berchtesgadener Land


😀 1991 wird die erste KB-Selbsthilfegruppe, St.Zeno, in Bad Reichenhall 1
gegründet.
🙁 2014 Beendigung der Gruppentätigkeit

😀 1992 gab es bereits die nächste Gruppe, St.Rupert, in Freilassing.

😀 1993 Teilung der Gruppe St. Zeno, Entstehung: Gruppe Rhall 2-Rupertus,
🙁 1999  Schließung der Gruppe.

😀 1993 folgte die Gründung der Gruppe Bischofswiesen,
2012 Schließung der Gruppe

😀 1995 entstand in Mitterfelden die Gruppe Solferino , mit dem Ableben des
Gruppenleiters im Jahr
🙁 2002 wurde die Gruppenarbeit eingestellt.

😀 1996 entstand die Gruppe Maria Hilf in Laufen.

😀 1997 wurde die Gruppe St.Andreas in Berchtesgaden aufgenommen.

😀 1997 kam auch die Gruppe Staufen, Bad Reichenhall 3

😀 2002 Gruppe Schönau-Unterstein, nach Teilung der Gruppe B`wiesen

😀 2004 Einrichtung Angehörigen-Gesprächskreis in Bad Reichenhall

😀 2004 besteht der Kreuzbund DV München und Freising 100 Jahre

😀 2007 Genehmigung: Gesprächskreis wird erste KB-Gruppe für Angehörige ,
Bad Reichenhall 4 im DV München. u. Freising

😀 2009 Neugründung: Gruppe Bad Reichenhall 2-Hochschlegel

😀 2013 Neugründung: Gruppe Bad Rhall 5-Phoenix, Montag-Nachmittaggruppe

😀 2013 Neugründung: Gruppe Teisendorf – Höglwörth

😀 2013 Infogruppe Spielsucht: gemeinsam Caritas-Fachambulanz-Kreuzbund

😀 2015 Neugründung: Berchtesgaden-St. Franziskus

😀 2015 Neugründung : Bad Reichenhall, Schlafende Hexe, Essstörungen

😀 2015 Neugründung : Bad Reichenhall, Gruppe Grenzland

😀 2015 Neugründung : Bad Reichenhall, Gruppe Glücksklee, Spielsucht


Die Gruppe Staufen begann mit der Vorstellung des Kreuzbundes in der
Öffentlichkeit bereits 1998 mit einem Informationsnachmittag, der seither
jährlich, mit verschiedenen Themen, durchgeführt wird.

Mit der Einführung der Arbeitskreise im Kreuzbund, begann der AKS BGL
seine Tätigkeit im Jahre 1998. Nachdem wir einen sehr guten Kontakt zur
Caritas-Fachambulanz haben, treffen sich die Gruppenleiter zwei Mal im
Jahr zum Informationsaustausch, dies wird auch als Arbeitskreistreffen
gewertet und einmal trifft man sich nur zur Arbeitskreisbesprechung mit
internen Themen.

Verschiedene Aktivitäten führen zum gegenseitigen Kennenlernen der
Nachbargruppen. Es sind dies jährliche Grillfeiern und ein Ausflugstag mit Attraktionen, die nicht alltäglich sind. Seit 2001 sind wir bei der Kontaktstelle der Selbsthilfegruppen im Berchtesgadener Land angeschlossen. Nachdem dort viel Präventionsarbeiten geleistet werden, sind auch wir in der Öffentlichkeit öfters präsent. Zum Beispiel sind dies der Gesundheitstag, Tag der Selbsthilfegruppen, in denen wir mit unserem Informationsstand vertreten sind.

2005 starteten wir die Vorstellung des Kreuzbundes in den Schulen.Beginn war die Grund- und Hauptschule in Piding. Bis zum heutigen Tag geschieht das sporadisch in verschiedenen Schulen. Beispiele: Grund- u. Hauptschule Piding,
Bachei-Schule in BGD oder Mädchenrealschule in Freilassing.

2007 übernimmt die Weggefährtin Christa Holleis, Gruppenleiterin Gruppe Berchtesgaden, die Kreuzbundvorstellung im Inn-Salzach-Klinikum , Freilassing. Nach Einarbeitung der Weggefährtin Eveline Stronk, Gruppe Freilassing 1-St.Rupert wird die Kreuzbundvorstellung im I S K , unter neuer Führung ab November 2010 , fortgesetzt.

Durchgeführte Jubiläen im Arbeitskreis

2007:  10 Jahre Kreuzbundgruppe Bad Reichenhall 3-Staufen
2007:  10 Jahre Berchtesgaden-St. Andreas
2011:   20 Jahre Kreuzbundgruppen im Arbeitskreis BGL
2012:   20 Jahre Kreuzbundgruppe Freilassing-St.Rupert

Arbeitskreissprecher seit Gründung 1998

 

             
Manfred Hirtes                     Herbert Halbauer              Eveline Stronk

Kreuzbund

Der Kreuzbund hat seinen Ursprung

in der katholischen Kirche. Pfarrer Josef Neumann gründete den Verband 1896 in Aachen. Der Verband wirkte damals dem weit verbreiteten Elendsalkoholismus entgegen. Bis in die 1960er Jahre war der Kreuzbund aufgrund dieser Prägung ein Abstinenzverband, die Mitglieder lebten solidarisch-abstinent, meist ohne selbst suchtkrank zu sein.

Im Jahr 1957 erkannte die Weltgesundheitsorganisation (WHO) Alkoholabhängigkeit als Krankheit an. Das Bundessozialgericht zog 1968 nach. Nun hatten Betroffene einen Anspruch darauf behandelt zu werden (Entgiftung und Therapie), die Sucht-Selbsthilfe erlebte einen Aufschwung. In der Folge entwickelte sich der Kreuzbund vom Abstinenzverein zu einem Selbsthilfeverband für Suchtkranke und Angehörige, Suchtkranke übernahmen führende Funktionen im Verband..

Der Wandel vom Abstinenzverband zur Selbsthilfegemeinschaft fand seinen Höhepunkt 2004 in der Wahl einer Angehörigen zur Bundesvorsitzenden und in der Aufhebung der satzungsgemäßen Abstinenzverpflichtung für nicht-suchtkranke Angehörige.

Sucht

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) definiert Sucht als einen „Zustand periodischer oder chronischer Vergiftung, hervorgerufen durch den wiederholten Gebrauch einer natürlichen oder synthetischen Droge“. Dabei sind diese Kriterien entscheidend:


Unbezwingbares Verlangen zur Einnahme und Beschaffung des Mittels

Tendenz zur Dosissteigerung (Toleranzerhöhung)

Psychische und meist auch physische Abhängigkeit von der Wirkung der Droge

Schädlichkeit für den Einzelnen und oder die Gesellschaft

Verlust der Kontrolle über das eigene Verhalten


Sucht schleicht sich ins Leben. Manchmal dauert es Jahre, bis aus einem unproblematischen Konsum eine Suchterkrankung wird. Beobachten Sie Ihr Verhalten: Haben Sie den regelmäßigen Konsum eines Suchtmittels oder ein Suchtverhalten in Ihren Alltag fest integriert?

Wenn genug nicht mehr genug ist

Betrachten Sie Ihren langfristigen Konsum: Hat früher weniger Alkohol , eine geringere Menge an Zigaretten gereicht, um bei Ihnen für den Kick zu sorgen?

Freunde fragen kritisch nach
Haben Partner oder Partnerinnen, Verwandte oder Bekannte Sie auf Ihren Konsum schon einmal besorgt angesprochen?

Schuldgefühle kommen auf
Verstecken Sie manchmal Ihren Konsum vor anderen, weil er Ihnen peinlich ist?

Sie trinken am falschen Ort
Trinken Sie nicht nur mit Freunden in der Kneipe sondern oft alleine zu Hause und manchmal auch im Büro?

Der ganze Körper spürt die Folgen

Ist Ihnen schon einmal aufgefallen, dass Sie träger im Denken werden, Sie Ihrer Wahrnehmung nicht mehr trauen konnten und Sie sich in manchen Situationen nicht mehr angemessen verhalten?

Steigen Sie aus, weil es wirklich funktioniert!